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Breite Mehrheit, starke Sozialpolitik – Erwartungen an die Koalitionsverhandlungen

Nach der Kommunalwahl steht Frankfurt vor wichtigen Weichenstellungen für die kommenden Jahre. Aus Sicht der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Frankfurt am Main (LIGA Frankfurt) kommt es in den Koalitionsverhandlungen nun darauf an, die soziale Infrastruktur der Stadt verlässlich zu sichern und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

 

In den vergangenen Jahren konnten in Frankfurt sozialpolitisch wichtige Fortschritte erzielt werden – etwa bei der Dynamisierung der Kinder- und Jugendhilfe, bei der strukturellen Neuaufstellung der Suchthilfe oder in der Entwicklung quartiersnaher Unterstützungsangebote. Viele dieser Prozesse sind langfristig angelegt und werden ihre volle Wirkung erst über die Zeit hinweg entfalten. Kontinuität ist deshalb kein Selbstzweck, sondern eine Voraussetzung für Wirksamkeit.

 

Zugleich zeigen steigende Wohnkosten, wachsende Unterstützungsbedarfe und der Fachkräftemangel im sozialen Bereich, dass integrierte Lösungsansätze gefragt sind. Wirtschaftliche Stabilität, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit lassen sich nicht getrennt voneinander denken – sie erfordern eine abgestimmte politische Herangehensweise. Dabei wird es darauf ankommen, den Subsidiaritätsgedanken weiter zu stärken und die Freie Wohlfahrtspflege mit ihrer fachlichen Expertise und Praxisnähe verlässlich in sozialpolitische Prozesse einzubeziehen.

       

Die LIGA Frankfurt verbindet mit den Koalitionsverhandlungen daher die Erwartung, dass die Schnittmengen der demokratischen Kräfte im Römer genutzt werden – für eine stabile Zusammenarbeit, die Frankfurt über die gesamte Wahlperiode trägt.

 

 Dafür braucht es eine breite demokratische Mehrheit im Römer – sie schafft den Gestaltungsrahmen für eine kohärente Sozialpolitik. Für die LIGA Frankfurt bedeutet das konkret: eine gesicherte Wohnraumversorgung, den bedarfsgerechten Ausbau sozialer Dienste und eine belastbare Finanzierung der Freien Wohlfahrtspflege. Hier steht die LIGA Frankfurt den künftigen Koalitionsparteien als konstruktive Partnerin in der Ausgestaltung sozialer Angebote zur Verfügung.


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2026-04-02_PM_LIGA FfM_Koalitionsverhand
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